Last Minute Weihnachtsgeschenk – Selbstgemachte Badepralinen

Ooops, i did it again! Vor kurzem hab‘ ich euch noch erzählt, dass ich eigentlich überhaupt keine Kosmetik selber mache, mal abgesehen vom Körperpeeling, und jetzt das: Selbstgemachte Badepralinen.

Aber…zu meiner Verteidigung muss ich sagen…ich war auf der Suche nach einem kleinen Weihnachtsgeschenk für meine allerallerliebsten Stammkundinnen, und bin über die Badepralinen gestolpert. Und weil sie so flott und unkompliziert herzustellen sind, wollte ich sie euch nicht vorenthalten.

Ja, eigentlich sollte man jetzt schon alle seine Weihnachtsgeschenke zusammenhaben. Aber ich hab‘ mich relativ kurzfristig dazu entschlossen, meinen Stammkundinnen eine kleine Freude zu machen. Also hab‘ ich überlegt, was denn zu mir passt und was ich ruck zuck fertig hab.

Schlussendlich hab‘ ich mich für zwei Dinge entschieden, mein selbstgemachtes Suppengewürz und die Badepralinen. Letzteres möchte ich euch heute zeigen. Die Badepralinen sind wirklich schnell gemacht, und man hat fast alle Zutaten zuhause, oder kann sie ganz schnell besorgen.

Natron ist eine tolle Basis für ein Bad. Du kannst eigentlich ein Bad auch nur mit Natron machen, dann wirkt es basisch und ist toll bei Übersäuerung des Körpers. Dafür gibst du 100g Natron in ein Vollbad. Die basische Wirkung des Natrons in den Badepralinen ist allerdings zu gering, da zusätzlich Öle enthalten sind, die die Poren schließen, aber die Haut dafür pflegen und ein angenehmes Gefühl auf der Haut hinterlassen. Eincremen nach dem Bad ist daher nicht mehr notwendig!

Einzige Vorraussetzung zur Verwendung, ist natürlich eine Badewanne. Aber auch wenn du keine hast, kannst du die Badepralinen immer noch für ein schönes Fußbad verwenden.

Heute red‘ ich nicht lange um den heißen Brei herum, so wird’s gemacht:

Badepralinen

ZUTATEN:

200g Natron
100g Zitronensäure
50g Maisstärke
30g Kakaobutter
10g Kokosöl
5g ätherisches Öl

ZUBEREITUNG:

Kakaobutter und Kokosöl über Wasserdampf schmelzen und ein Duftöl nach Wahl dazumischen.

Inzwischen das Natron, die Zitronensäure und die Maisstärke in einer Schüssel vermischen, und dann mit den geschmolzenen Zutaten gut vermengen.

Die Masse nun in Silikonförmchen füllen und gut festdrücken. Die Förmchen nun für ca. 20 Minuten in den Tiefkühler geben zum auskühlen und fest werden.

Dann die fertigen Badepralinen aus der Form drücken und in kleine Säckchen abpacken. Zur Aufbewahrung im Badezimmer sollten die Pralinen vor Feuchtigkeit geschützt sein.

Und so schnell hast du eine kleine Aufmerksamkeit für liebe Menschen, über die sich jeder freut. Was auch toll ankommt ist das selbstgemachte Körperpeeling, das Rezept für das selbstgemachte Suppengewürz findest du HIER!

Also für mich kann Weihnachten kommen! Hast du schon alle Geschenke?

Ich wünsche dir ein tolles Fest!

2 Gedanken zu „Last Minute Weihnachtsgeschenk – Selbstgemachte Badepralinen“

  1. Liebe Tanja,

    ich mag Deine „Selbstmachrezepte“. Wir haben zwar keine Badewanne, aber ich werde die Badeperlen trotzdem einmal versuchen und an Freunde verschenken (oder eben als Fussbad verwenden). Nun habe ich aber noch eine Frage: die Zitronensäure, ist das die Gleiche, die man auch zum Putzen nehmen kann? Ich benutze sie z.B. zum Entkalken vom Wasserkocher und wenn ich mir vor Augen halte, wie schnell die selbst hartnäckigen Kalk zersetzt, habe ich etwas Bedenken, sie ins Badewasser zu geben.
    Oder gibt es noch einmal besondere Zitronensäure für Kosmetikprodukte?

    Viele Grüße und vielleicht kannst Du da Licht ins Dunkle bringen.
    Tanja

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    • Hallo Tanja! Danke für deinen Kommentar und die berechtigte Frage! Also ich verwende Zitronensäure auch zum entkalken, da wirkt sie wahre Wunder! Es ist sogar die gleiche Zitronensäure, die in den Badekugeln verwendet wird, jedoch kommt sie hier ja in Kombination mit dem Natron daher. Natron ist eine Lauge, und basisch, was die Wirkung der Zitronensäure gleich mal auflöst…! Bei den Kugeln geht es um die chemische Reaktion von dem Natron, der Zitronensäure und Wasser, was das ganze dann schön sprudeln lässt!
      In Lebensmitteln wird Zitronensäure oft als Konservierungsmittel oder Säuerungsmittel verwendet, darauf versuche ich allerdings zu verzichten, da es sich meist um keine natürliche Zitronensäure aus Zitronen handelt, wie man meinen würde, sondern auch um ein industriell hergestelltes Produkt.
      In diesen kleinen Mengen in einer Badekugel auf eine Badewanne mit Wasser gesehen, finde ich sie aber eigentlich unbedenklich!
      Schönes Badevergnügen! Liebe Grüße, Tanja!

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