Süßkartoffel-Paprika-Suppe / Nahrung für die Seele!

Hoch die Hände, wo sind die Suppen-Fan’s? Ich liiieeeebe Suppe, ganz egal zu welcher Jahreszeit und ganz egal ob zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen. Diese Süßkartoffel-Paprika-Suppe mag ich aber ganz besonders gerne. Warum erfährst Du in diesem Artikel!

Suppen sind für mich zum einen DAS perfekte Abendessen, da sie leicht sind, schnell verdaut, und so meinen Schönheitsschlaf nicht stören. Zum anderen sind sie ein tolles Frühstück! Oft mag ich nämlich am Morgen nur eine Kleinigkeit essen, da bietet sich Suppe an. Und nach der Traditionell Chinesischen Medizin ist so eine warme, nährstoffreiche Suppe am Morgen ungefähr das Beste was Du Deinem Körper geben kannst.

Was ist hier also naheliegend? Am Abend eine warme Suppe kochen, und die Reste am Morgen zum Frühstück verdrücken! Ich kombiniere sie dann gerne mit einem gekochten Ei oder ein paar gerösteten Kichererbsen, so wird die Suppe auch zu einer nahrhaften Mahlzeit, die bis Mittag locker satt hält.

Ach, das Leben kann manchmal so einfach sein!

Warum Du unbedingt warm frühstücken solltest, und ein weiteres Frühstücksrezept findest Du übrigens hier: Zeit für Frühstück! Karotten-Süßkartoffel-Breakie

Die Süßkartoffel-Paprika-Suppe hier ist sowieso etwas speziell, sie ist nämlich sehr süß. Süßkartoffel, Paprika und Karotten sind ja an sich schon recht süß, die Kokosmilch macht ihr übriges. Wenn Du also auch ein(e) Süße(r) bist, dann ist diese Suppe genau das Richtige für Dich! Das wäre dann übrigens auch der Grund warum ich diese Suppe einfach liiieeeebe!

Die Süßkartoffel – Eine tolle Knolle

Die Süßkartoffel ist basisch und enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Letztere geben ihr die typische orange Farbe und sind wunderbare Antioxidantien. Sie reguliert den Blutzuckerspiegel, wirkt sich positiv auf die Verdauung aus und stärkt unser Immunsystem.

Auch enthält so eine Süßkartoffel Eisen, Mangan, Kupfer und Folsäure, sowie Vitamine des B-Komplexes. Und Ballaststoffe! Nicht zu vergessen.

Karotten befinden sich auch in der Suppe, sie sind ein unheimlich tolles Gemüse und liefern ebenfalls wertvolle Antioxidantien und Beta-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A. Um ihre fettlöslichen Vitamine noch besser aufnehmen zu können, kannst Du die Suppe gern mit einem Schuss Leinöl servieren.

Mit dem enthaltenen Kurkuma wirkt die Suppe wunderbar entzündungshemmend und ist so perfekt bei jeglichen Hautproblemen, und natürlich generell für die Gesundheit.

Ein Wort zur Paprika

Die Paprika ist ein Nachtschattengewächs, wie zB auch Kartoffeln, Auberginen und Tomaten, und damit auch oft schwer verdaulich. Manche Menschen reagieren auf Nachtschattengewächse mit Blähungen, Völlegefühl und Durchfall. Die enthaltenen Lektine können neben Magen-Darm-Beschwerden auch Kopfschmerzen verursachen.

Jedoch ist jeder Mensch verschieden, manche vertragen die Paprika wunderbar, andere wiederum gar nicht. Solltest Du merken, dass du Beschwerden bekommst nach dem Verzehr, versuche die Paprika zu schälen. Auch das Kochen macht die Paprika verträglicher, weshalb die Chancen gut stehen, dass dir die Suppe guttut. Taste Dich da selbst einfach ran.

Noch ein Tipp von mir: Ich mache mir gern gleich eine größere Menge Suppe, fülle sie in Gläser ab und stelle sie in den Kühlschrank. Dafür gebe ich die sauberen Gläser für 10 Minuten in den Backofen (100 Grad) und koche die Deckel kurz aus. Dann fülle ich die heiße Suppe in die Gläser, verschließe diese noch heiß, und lasse sie langsam auskühlen. Die Gläser halten sich so ein paar Tage im Kühlschrank, und sind eine wunderbare, schnelle Mahlzeit. Gesundes Fast Food sozusagen!

Hier das Rezept zum Ausprobieren:

Süßkartoffel-Paprika-Suppe

ZUTATEN

1 Zwiebel
2 kleine Süßkartoffeln
2 Karotten
2 Rote Paprika
2 EL Selbstgemachtes Suppengewürz (bzw. nach belieben)
1/2 TL Paprikapulver
1/2 TL Kurkuma
1 Dose Kokosmilch
Salz und Pfeffer
etwas Kokos- oder Olivenöl
etwas Kokosjoghurt für’s Topping
ein Schuss Leinöl (optional, wegen der gesunden Fettsäuren wärs halt…)

ZUBEREITUNG

Die Ziebel in kleine Würfel schneiden und in etwas Öl anbraten. Die Karotten ebenso klein schneiden und mit zum Zwiebel in den Topf geben. Paprikapulver und Kurkuma mit dazugeben und kurz anbraten.

Klein geschnittene Süßkartoffel in den Topf geben und mit Wasser bis knapp unter das Gemüse aufgießen. Das Suppengewürz dazugeben und ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Dann Die Paprika klein schneiden und zur Suppe geben. Kurz weichköcheln lassen.

Zum Schluss die Kokosmilch dazugeben. Das Gemüse sollte nun bedeckt sein. Die Temperatur runterdrehen, so dass die Suppe nicht mehr kocht.

Mit dem Stabmixer gut pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich geb‘ die Suppe gerne in meinen Hochleistungsmixer, da wird sie richtig schön cremig!!

Mit einem Klecks Kokosjoghurt toppen und heiß servieren.

Bist Du auch so ein Suppentiger wie ich? Lass Sie Dir schmecken!

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