Veganes Auberginen-Tatar

Ich versuche ja gerne beim Fleisch einzusparen, einfach weil ich merke, dass mir zuviel davon einfach nicht gut tut. Ich lebe nicht ausschließlich Vegan, ich finde das muss auch wirklich nicht sein, aber ich liebe es vegane Rezepte auszuprobieren. Und so gibt es heute ein veganes Auberginen-Tatar. Schmeckt tatsächlich fast wie das Original, die Aubergine gibt dem ganzen eine tolle Konsistenz. Probier’s mal aus!

Uuups…der Artikel zur basenüberschüssigen Ernährung muss noch ein wenig warten, aber in der Zwischenzeit teile ich ein unheimlich gutes Rezept mit euch. Beef Tatar…mit ohne Beef…also vegan sozusagen. Ist nicht ganz basisch, aber als basenüberschüssig geht es durch würde ich sagen. Und natürlich ist es clean, frei von Industriezucker sowie Glutenfrei.

Ich muss gestehen…ich bin ein Fan von Beef Tatar. Dem Echten. Aus richtigem Fleisch und so. Ist ja auch hin und wieder ok, ich gönn‘ es mir manchmal im Restaurant, oder besorge mir ein richtig gutes Fleisch in bester Qualität und mache mir eines zuhause. Kommt vor. Selten, aber dennoch.

Seit ich aber auch ein Anhänger von Auberginen bin, lasse ich keine Gelegenheit aus, neue Rezepte damit auszuprobieren. Und das heutige Rezept hat es auf meiner Favouriten-Liste ganz nach oben geschafft. Ok, es streitet sich noch um den ersten Platz mit dem Baba Ganoush, dem arabischen Auberginendip, aber ist auch egal, beides ist unheimlich lecker und liefert wertvolle Nährstoffe, die auch unserer Haut guttun.

So wird im Auberginen-Tatar zum Beispiel Tomatenmark verarbeitet. Tomatenprodukte weisen einen besonders hohen Gehalt an Lycopin auf, gerade im Tomatenmark ist dieser Schutzstoff hoch konzentriert. Lycopin ist ein kraftvolles Antioxidans im Kampf gegen Krebs und andere Krankheiten, schützt unsere Haut von Innen gegen Sonnenbrand und Hautschäden.
Ich verwende außerdem auch etwas hochwertiges Leinöl im Tatar, welches mit seinen Omega-3-Fettsäuren wunderbar entzündungshemmend wirkt.

Probiere das Tatar unbedingt einmal aus, es eignet sich auch hervorragend als Vorspeise oder kleiner Snack zwischendurch, und macht auch richtig was her wenn Besuch kommt. Viel Spaß beim Nachkochen!

Veganes Auberginen-Tatar

ZUTATEN (2 Personen)

1 Aubergine
1 kleine rote Zwiebel
2 kleine Essiggurken
1 TL Kapern
etwas Erdnussöl
1 EL Olivenöl
1 EL Leinöl
1 EL Tomatenmark
1 TL Senf
1 TL Paprikapulver
1 EL Apfelmus
etwas Sojasauce
etwas Zitronensaft
Salz und Pfeffer

ZUBEREITUNG

Die Aubergine der Länge nach halbieren und mit einem scharfen Messer ein Gitter einschneiden. Mit Erdnussöl einpinseln und bei ca. 200 Grad für 30 Minuten im Rohr backen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel und die Essiggurken in feine Würfel schneiden, die Kapern ebenso fein hacken und dazumischen.
Tomatenmark, Senf, Apfelmus, Oliven- und Leinöl, Sojasauce und Zitronensaft gut vermengen.

Die Aubergine aus dem Ofen holen, das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauskratzen und abkühlen lassen. Dann fein hacken, mit den restlichen Zutaten gut vermischen und mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken.

Auf einem Teller anrichten und mit getoastetem Brot oder selbstgemachten Crackern oder Knäckebrot servieren. Schmecken lassen!

Gibst du dem veganen Tatar eine Chance oder geht für dich nur das Original?

Alles Liebe



4 Gedanken zu “Veganes Auberginen-Tatar”

  1. Hallo Tanja

    Das Tartar sieht wahnsinnig lecker aus und ich würde es gerne nachkochen. Eine Frage zum ersten Schritt hätte ich jedoch noch – was meinst du genau mit folgendem Satz: «… mit einem scharfen Messer ein Gitter einschneiden.»
    Kannst du das noch etwas präzisieren? Wie tief soll das Gitter eingeschnitten werden?

    Liebe Grüsse
    Judith

    • Hi Judith!
      Freut mich, dass du das Rezept nachkochen möchtest! Also ich habe die Aubergine in der Hälfte der Länge nach durchgeschnitten. Dann schneidest du in das Fruchtfleisch ein Gitter rein im Abschnitt von ca. 1 cm, durch bis zur Schale. Dadurch kannst du nach dem Backen so Würfel rauslöffeln, die gehen dann besser zum Schneiden bzw. Hacken. Ist aber kein zwingender Schritt, du kannst auch das ganze Fruchtfleisch dann rauslöffeln und direkt in kleine Würfel schneiden oder fein hacken.
      Viel Erfolg beim Nachkochen, wenn du noch Fragen hast melde dich gerne!
      Alles Liebe
      Tanja

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